Drittel unserer Tiere & Pflanzen vom Aussterben bedroht

Tierarten wie der Luchs sind vom Aussterben bedroht
Tierarten wie der Luchs sind vom Aussterben bedroht(Bild: Fotolia)
"Rund ein Drittel" der heimischen Tier- und Pflanzenwelt ist vom Aussterben bedroht – der UN-Gipfel soll nun Lösungen bringen.

Der Status quo: Schätzungen zufolge gibt es in Österreich rund 67.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten. Aber: Tendenz stark sinkend.

Bedrohte Tierarten: "Rund ein Drittel" aller heimischen Tier- und Pflanzenarten ist laut WWF vom Aussterben bedroht. Betroffen sind bekannte Arten wie Seeadler, Luchs und Wolf, aber auch Fledermäuse, Spechte, Bachforellen und Feldhamster.

Insektensterben: Vier von fünf Tierarten in Österreich sind Insekten. Studien zufolge ist die Gesamtmenge an Insekten-Biomasse in den vergangenen 27 Jahren um 76 Prozent (!) zurückgegangen. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei Libellen, Heuschrecken und Tagfaltern, von denen mehr als die Hälfte der heimischen Arten als "bedroht" eingestuft ist.

Gründe fürs Artensterben: Laut Greenpeace-Experte Lukas Meus ist der "intensive Einsatz" von "giftigen Spritzmitteln" einer der Hauptgründe für das zunehmende Artensterben. Diese Gifte schaden vor allem Insekten, die wiederum Nahrungsgrundlage für viele größere Tiere sind.

UN-Gipfel soll Lösung bringen: Am Mittwoch steht das Thema Artensterben auf der Tagesordnung der UN-Generalversammlung in New York. Mit dabei ist Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Allerdings ist fraglich, ob sich die Nationen auf eine gemeinsame Strategie einigen können.

Was kann ich machen? Weniger im eigenen Garten "spritzen", Individual-Verkehr so gut es geht reduzieren, weniger Lebensmittel verschwenden und beim Einkaufen mehr auf regionale Produkte achten

Schule zeigt, wie man Klimawandel bekämpft

Die HLBLA St. Florian hat als erste Schule Österreichs im vergangenen Sommer den Klimanotstand ausgerufen. Seitdem hat die Schule einen eigenen Klimaschutz-Plan aufgestellt. Der umfasst eine Mitfahr-App für Schüler und Lehrer, die Ausbildung von "Green Peers" (Mitschüler, die anderen Klimafragen nahebringen sollen, Anm.), Müllsammelaktionen, eine eigene CO2-Bilanz für die Schule, regionale Schuljausen und eine neu eingerichtete Klima-Abteilung in der Schul-Bibliothek.

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