Der Fall Marius Borg Høiby lässt Norwegens Königshaus nicht los: Nun steht bereits das dritte Buch über den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit vor der Veröffentlichung. Das Werk mit dem Titel "Nach dem Prozess" behandelt das sieben Wochen lange Gerichtsverfahren gegen den 29-Jährigen.
Geschrieben wurde das Buch von drei Journalistinnen, die den gesamten Prozess am Osloer Bezirksgericht verfolgt haben: Martine Aurdal (Dagbladet), Lena Lindberg (Morgenbladet) und Rakel Haugen Strand (Aftenposten).
Das Buch behandele Themen wie Gewalt in nahen Beziehungen, Vergewaltigung, Einverständnis, heimliches Filmen, Traumata und Strafen, meldet Nettavisen und den Verlag Pax.
Marius Borg Høiby wurde im Juni zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Derzeit verbringt er seine Untersuchungshaft mit elektronischer Fußfessel auf Skaugum, dem Anwesen der norwegischen Kronprinzenfamilie.
Bereits zwei Bücher über den Fall sind erschienen. Gegen das erste Werk "Weiße Streifen, schwarze Schafe" ging Høiby juristisch vor. Auch das zweite Buch "Außer Kontrolle" sorgte für scharfe Kritik seiner Anwälte.
Für Kronprinzessin Mette-Marit kommt die Buchveröffentlichung denkbar ungünstig: Sie erholt sich derzeit von einer Lungentransplantation. Ein weiteres Buch rückt den Fall ihres Sohnes erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.