Drogen kamen per Post: "Habe das nicht bestellt"

Von Polizei beschlagnahmter Beutel voller Cannabiskraut. Symbolbild
Von Polizei beschlagnahmter Beutel voller Cannabiskraut. Symbolbildpicturedesk.com/dpa/Nicolas Armer
Eine 48-Jährige wird verdächtigt, über das Darknet Marihuana geordert zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden weitere Drogen gefunden.

Bereits am 6. Oktober beschlagnahmten Tiroler Zollbeamte im Postverteilerzentrum Hall in Tirol eine verdächtige Postsendung, die an eine 48-jährige, in Lochau am Bodensee wohnhafte Schweizerin adressiert war. Darin wurden 199,48 Gramm Cannabiskraut gefunden und sichergestellt.

Die Postsendung wurde an die örtlich zuständige Polizei übergeben, die sofort Ermittlungen aufnahmen. Dabei konnte festgestellt werden, dass das berauschende Packerl über das "Darknet" in Auftrag gegeben und aus Barcelona an die Empfängerin versendet worden war.

Die Staatsanwaltschaft ordnete schließlich für den gestrigen Mittwoch, 2. Dezember, eine Hausdurchsuchung bei der Verdächtigen an. Beamte der Polizeiinspektionen Bregenz und Lochau, sowie der Polizeidiensthundestreife mit einem Suchtgifthund drangen in ihre Wohnung ein und durchsuchten sie.

Verdächtige streitet alles ab

Dabei konnten rund 25 Gramm Cannabiskraut, 2,4 Gramm Cannabisharz sowie zwei sogenannte Grinder/Crusher mit Cannabisrückständen aufgefunden und sichergestellt werden.

Zu der an sie adressierten Postsendung zeigte sich die Beschuldigte jedoch gänzlich ungeständig. Das Cannabiskraut sei nicht von ihr bestellt worden. Nach Abschluss der Erhebungen erfolgt Anzeige an die Staatsanwaltschaft Feldkirch.

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