Österreich

Drogen-Zentrum: Das blüht jetzt Alsergrund

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:54

"Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt", zeigen sich die Anrainer der Nußdorfer Straße 41 fassungslos. Am Sonntag schauten sie sich in der Gumpendorfer Straße um, wo die Suchthilfe das "Jedmayer" betreibt.

"Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt", zeigen sich die Anrainer der Nußdorfer Straße 41 fassungslos. Am Sonntag schauten sie sich in der Gumpendorfer Straße um, wo die Suchthilfe das "Jedmayer" betreibt.

Im Gespräch mit Bewohnern und Standl-Betreibern wurde Matthias Peterlik und Co. erklärt: "Es gibt täglich Polizei-Einsätze, alle Häuser haben inzwischen Video-Überwachung." Bei einem Rundgang stechen gebrauchte Spritzen und zurückgelassenes Verpackungsmaterial ins Auge – und auch die Polizei war im Einsatz. "Genau das wollen wir nicht", erklärt Peterlik.

Vor dem Jedmayer will er von zwei Süchtigen wissen, was sie von dem neuen Zentrum halten. "Im Wohngebiet sind zu viele Leute. Da werden wir zur Schau gestellt", so die überraschende Antwort. Die Info-Kampagne von Bezirk und Suchthilfe geht indessen weiter.

Am Donnerstag um 18.30 Uhr wird im Pfarrsaal der Canisiuskirche (Pulverturmgasse 11) das Projekt vorgestellt. Die Eröffnung am 13. November soll auf jeden Fall stattfinden.

 

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