Drogenskandal bei "Frauentausch"

Bild: keine Quellenangabe
In der RTL2-Show "Frauentausch" wechseln zwei einander unbekannte Mütter die Familien und lernen den Alltag der jeweils anderen kennen. Offenbar ist das Szenario mitunter so unspannend, dass die Macher etwas dazu erfinden. Eine Kandidatin erklärt jetzt, dass ihr Drogenexzesse untergeschoben worden sind.
In der RTL2-Show wechseln zwei einander unbekannte Mütter die Familien und lernen den Alltag der jeweils anderen kennen. Offenbar ist das Szenario mitunter so unspannend, dass die Macher etwas dazu erfinden. Eine Kandidatin erklärt jetzt, dass ihr Drogenexzesse untergeschoben worden sind.

Viele Reality-Shows sind teilweise gestellt, so auch die RTL2-Sendung "Frauentausch". Nun beschwert sich die ehemalige Teilnehmerin Annett Reinboth, dass ihr und ihrer Familie Drogenexzesse unterstellt worden sind. Das Produktionsteam wollte absichtlich ein schlechtes Licht auf sie werfen: "Der Dreh vor drei Monaten war furchtbar! Das Team der Produktionsfirma hat uns getäuscht. Die wollten uns als Assis darstellen, haben Katzenfutter im Bad verteilt, Essensreste in der Küche ausgelegt und Meerschweinchen-Streu im Kinderzimmer verteilt", so Annett zur "Bild" und weiter: "Es waren sogar Drogen im Spiel. Einer aus dem Dreh-Team hat der Tauschmutter Crystal Meth besorgt und es dann gemeinsam mit meinem 20-jährigen Sohn Andi in meinem Zimmer konsumiert - da bin ich an die Decke geflogen".

Auch ihre 15-jährige Tochter Milena regt sich über die Produzenten auf: "Wir sollten uns sogar vor der Kamera prügeln". Der Sender weist die Vorwürfe zurück: "Wir begleiten die Protagonisten mit der Kamera, leiten diese aber nicht an", so ein Sprecher.

Ein Anwalt soll die Ausstrahlung der Folge nun verhindern.

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