Die Suchthilfe "Jedmayer" in Mariahilf ist gut besucht. Zunehmend gibt es Beschwerden von Anrainern, Öffi- und Autofahrern, weil Drogenkranke oft neben dem statt im Suchtzentrum seien.
Die Suchthilfe "Jedmayer" in Mariahilf ist gut besucht. Zunehmend gibt es Beschwerden von Anrainern, Öffi- und Autofahrern, weil Drogenkranke oft neben dem statt im Suchtzentrum seien.
Rund 500 Drogenkranke pilgern täglich in die Suchthilfe- Einrichtung "Jedmayer" am Gumpendorfer Gürtel. In letzter Zeit häufen sich die Probleme. Grund: Die Süchtigen halten sich nicht nur im Gebäude, sondern auch rundherum auf, laufen torkelnd über den Gürtel und lungern in der U-Bahn- Station herum.
"Es gibt viele Beschwerden, wir patroullieren dort täglich", so Polizeisprecher Roman Hahslinger. "Wir sehen das Problem und versuchen gegenzusteuern", sagt "Jedmayer"-Geschäftsführer Robert Öllinger. Man habe nun ein Sozialarbeiterteam aufgestellt, das acht Stunden am Tag das Grätzel durchkämmt, einen Security, mehr Reinigungspersonal und zudem eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet: ? 4000-53 799.
Anna Thalhammer