Morddrohungen gegen Tirols Landes-Chef Platter

Auf den Demonstrationszügen gegen die Corona-Maßnahmen werden immer wieder Politiker mit dem Tod bedroht. 
Auf den Demonstrationszügen gegen die Corona-Maßnahmen werden immer wieder Politiker mit dem Tod bedroht. FLORIAN WIESER / APA / picturedesk.com
Explosive Gegenstände wurden bereits von der Polizei sichergestellt. Die Budgetsitzung im Tiroler Landtag soll trotzdem stattfinden. 

Die Polarisierung innerhalb der Gesellschaft nimmt weiter zu. Die Corona-Maßnahmen, die von der Bundesregierung verordnet und von den Ländern teils verschärft wurden, lassen die Wogen innerhalb Österreichs hochgehen. Vor der Landtagssitzung in Tirol kam es nun zu mehreren Morddrohungen gegen Landeshauptmann Günther Platter. 

Versammlungsfreiheit wird eingeschränkt

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, wurden bereits mehrere explosive Gegenstände im Tiroler Landtag entdeckt worden sein. Die Behörden ermitteln weiter auf Hochtouren. Neben Platter wurden auch weitere Politikerinnen und Politiker in Tirol mit dem Tod bedroht. 

Obwohl die Landtagssitzung dennoch stattfinden soll, wurde das Sicherheitskonzept ausgeweitet. So kommt es im Umkreis von 300 Metern um den Tiroler Landtag zu einem Versammlungsverbot. Zuletzt kam es vermehrt am Innsbrucker Landhausplatz zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. Diese verliefen aber friedlich. 

Wer innerhalb der Bannmeile demonstriert oder eine Kundgebung startet, wird von der Polizei zur Kassa gebeten. Bis zu 720 Euro Strafe drohen etwaigen Demonstranten. Die Exekutive hat zudem angekündigt die Einhaltung genau zu überwachen. 

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