DS 9: Die gediegene Limousine aus Frankreich im Test

Die französische Premium-Marke DS hat nun eine Limousine gebaut, die sich genauso gut fährt, wie sie aussieht.

Die Karosserieform der Limousine ist etwas aus der Mode gekommen: SUVs boomen, mittlerweile sogar in Coupé-Form, und wer wirtschaftlich denkt, holt sich einen Kleinwagen. Wer beides nicht will oder braucht, greift dann oft gleich zu einem Kombi, denn in die passt viel rein und sie sehen mittlerweile oft schnittiger aus, als Limousinen.

Doch DS beweist, dass die Limousine noch lange nicht tot ist: Der DS 9 ist wie man es von der Marke gewohnt ist äußerst stilvoll mit viel Liebe zu Details designt – sowohl innen als auch außen. Ein Highlight, oder besser gesagt eine lässige Spielerei, sind die LED-Scheinwerfer: Beim Entsperren des Fahrzeugs drehen sich die drei Leuchten um 180 Grad – also klappen sich quasi auf – und zeigen eine kurze Lichtsignatur. Das unterstreicht die edle Note des DS 9.

Kontaktfreudig

Der Innenraum überzeugt ebenfalls mit hochwertigen Materialien und stylishen Oberflächen; beim Starten klappt sich eine analoge Uhr über dem Touchscreen auf. Das verstärkt weiter das Gefühl, in einem "besonderen" Auto zu sitzen – genauso wie die Tatsache, dass DS hierzulande noch wenig bekannt ist.

An einer Tankstelle in einem kleinen Ort im südlichen Burgenland kommt ein Einwohner nach dem anderen und bewundert das Auto. Was das für einer sei? Der sieht echt super aus! Wie heißt der? Wo kommt der her? Wer Gesprächspartner sucht und keinen Hund will, sollte sich einen DS 9 kaufen.

Aber es gibt auch sonst eine Menge Gründe, sich für den Wagen zu entscheiden. Zur Wahl stehen zwei Ausstattungslinien sowie drei Hybridantriebe mit 225, 250 oder 360 PS Systemleistung. Wir testen quasi das Einsteigermodell in der Version Performance Line+ und dem schwächsten Motor, wobei schwach hier sehr relativ ist: 225 PS und 320 Nm reichen für alles, was man so im Alltag braucht und es geht auch beim Beschleunigen was weiter. Da hilft natürlich auch die 8-Gang-Automatik.

Komfortables Hi-Tech

Der Preis dafür beträgt 52.810 Euro, doch wir haben auch einige Extras dabei - in erster Linie Fahrassistenzsysteme, ein Schiebedach und ein Focal-Soundsystem mit 14 Lautsprechern. Das macht dann unterm Strich 63.182 Euro. Besonders hervorzuheben ist hier das DS Nigh Vision, also ein Nachtsichtgerät. Das filmt während der Fahrt die Straße und projiziert das Bild auf das volldigitale Display. Fußgänger und Tiere werden farblich hervorgehoben, was bei schlechter Sicht für besonders hilft.

Somit ist man mit dem DS 9 nicht nur sicher, sondern auch sehr komfortabel und gleichzeitig dynamisch unterwegs: Die serienmäßige Active Scan Suspension, also eine aktive Federung, erkennt durch kontinuierliche Dämpfersteuerung Straßenunebenheiten und gleicht sie im Voraus aus. Gemeinsam mit Neigungssensoren und Beschleunigungsmessern analysiert eine Kamera die Straßenbeschaffenheit. Die Daten werden in Echtzeit an einen Rechner übermittelt, der jedes einzelne Rad unabhängig ansteuert.

Wer sich also von der Masse mit einer dezent auffälligen Limousine abheben will, sollte sich unbedingt einmal den DS 9 genauer ansehen.

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