Dschihad-Hausübung für Bub (11) sorgt für Wirbel

Jannis (11) sollte eine Hausaufgabe über den Dschihad und radikalen Islam machen. Aber seine Mutter war dagegen. Jannis bekam einen "Fleck".
Als Aufklärung gedacht, sorgte eine Deutsch-Hausaufgabe dann für einigen Erklärungsbedarf: „Mama wir dienen jetzt Allah" steht auf dem Übungsblatt für Jannis (11) aus der 2. Klasse der Neuen Mittelschule in Ebenfurth (NÖ). Als sich der Bursche am Nachmittag mit seiner Mutter zur Aufgabe hinsetzte, wurde die 50-Jährige stutzig, nahm die Übungs-Zettel und strich diese wütend durch. Statt der fertigen Hausübung brachte Jannis einen Brief der Mutter an den Lehrer in die Schule mit: „Das ist keine Deutsch-Hausübung. Ich will nicht, dass sich mein Bub mit dem radikalem Islam und Dschihad beschäftigt."

Der Deutschpädagoge antwortete mit einem Schreiben: „Es ist sehr wohl Teil des Deutschunterrichts, sich mit kritischen Themen aller Art auseinanderzusetzen." Basis der Aufgabe war eine Reportage im Jugendmagazin „Jö", wo anhand des Beispiels der Wiener „Dschihad-Mädchen" Samra (16) und Sabina (15) der radikale Islam beschrieben wird.

„Ich bin als Mutter erziehungsberechtigt und will das Thema für mein Kind nicht. Außerdem ist Jannis erst elf Jahre", so die Mutter. Der nö. Landesschulrat wollte zur heiklen Causa keine Stellung abgeben. Übrigens: Für die abgelehnte Hausaufgabe bekam Jannis einen Fünfer.



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