Eugen Adelsmayr ist in Dubai nur ganz knapp einer Todesstrafe wegen eines medizinischen Tötungsdelikts entgangen und möchte jetzt als prominenter Quereinsteiger für die NEOS bei den Landtags- und Gemeinderatswahlen in Oberösterreich kandidieren.
ist in Dubai nur ganz knapp einer Todesstrafe wegen eines medizinischen Tötungsdelikts entgangen und möchte jetzt als prominenter Quereinsteiger für die NEOS bei den Landtags- und Gemeinderatswahlen in Oberösterreich kandidieren.
Die NEOS schlossen in Oberösterreich ihre erste Phase für die Kandidatenauswahl für die Landtagswahl und die Linzer Gemeinderatswahl ab. Samstagnachmittag wurden alle Bewerber bei einer Mitgliedsversammlung vorgestellt. Wer akzeptiert wurde, kommt in ein dreistufiges Wahlverfahren. Laut NEOS-Landessprecherin Judith Raab treten Kandidaten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen und Altersgruppen an, von der 18-jährigen Schülerin bir zu 75-jährigen Pensionistin.
Bekannte Bewerber
Für die Landtagswahl treten 36 Kandidaten an, für die Gemeinderatswahl in Linz 14. Unter den prominentesten Bewerbern befinden sich Felix Eypeltauer, Urenkel des früheren Linzer Bürgermeisters Ernst Koref und Enkel der früheren SPÖ-Staatssekretärin Beatrix Eypeltauer, sowie der Arzt Eugen Adelsmayr, der 2012 durch einen aufsehenerregenden Prozess in Dubai bekannt wurde.
Am Montag dann beginnt das dreistufige Wahlverfahren, das mit einer Online-Wahl startet. Hier stellen sich alle Bewerber mit ihrer eigenen Homepage vor. Bis 11. April werden dann die endgültigen Listen ermittelt.
2008 wegen Mordes angeklagt, droht Adelsmayr seither im Wüstenstaat die Todesstrafe. Er soll einem Querschnittsgelähmten eine Überdosis Morphium gespritzt haben. Drei Jahre lang versuchte er verzweifelt, die Justiz von seiner Unschuld zu überzeugen, konnte das Land nicht verlassen. Erst als seine Frau im Sterben lag, durfte der Österreicher nach Hause. Seitdem lebt er alleine in seinem alten Haus.