Schon in seiner Polit-Zeit verbrachte Sebastian Kurz viel Zeit in der Luft. Daran hat sich nur eines geändert: Sein knapp sechs Monate alter Sohn sammelt ebenfalls fleißig Flugmeilen. "Seit April versuchen wir, gemeinsam zu reisen, und das funktioniert sehr gut. Konstantin war schon in Abu Dhabi, Dubai, Tel Aviv, Jerusalem, München und Zürich und natürlich im Waldviertel", verriet der Altkanzler in der "Krone". Dort versicherte er, kein Polit-Comeback anzustreben: "Das gilt für immer. Eine Rückkehr schließe ich dauerhaft aus."
Trotzdem wird er beim Parteitag in Graz auftreten – um Karl Nehammer und das neue Team zu "unterstützen". Ob das gelingt? Im aktuellen "Heute"-Politbarometer ist er zuletzt 47 Prozent der Befragten negativ und nur 11 Prozent positiv aufgefallen. Nehammer ("Habe ein freundschaftliches Verhältnis") hatte Kurz übrigens erst am Samstag in Graz beim Siebziger von Landeschef Schützenhöfer getroffen.
Weniger gut ist Kurz' Verhältnis zu Reinhold Mitterlehner, den er in einem Chat als "Arsch" bezeichnet hatte. Eine Entschuldigung gibt's nicht: "Ich glaube, wir sind uns wechselseitig wenig schuldig geblieben."