Düstere Kanzler-Prognose zu Omikron: "Frage der Zeit"

Es sei "nur eine Frage der Zeit" bis die Omikron-Variante in Österreich ankommt, so Schallenberg. (Archivbild) 
Es sei "nur eine Frage der Zeit" bis die Omikron-Variante in Österreich ankommt, so Schallenberg. (Archivbild) Lisa Leutner / AP / picturedesk.com
Die Omikron-Variante bereitet Sorgen. Erste EU-Länder haben bereits Fälle registriert. In Österreich sei es bis dahin "nur eine Frage der Zeit".

Derzeit bereitet die vierte Corona-Welle in einigen Teilen Europas Sorgen. Vorwiegend grassiert die Delta-Mutante des ursprünglichen Virus und sorgt für explodierende Neuinfektionszahlen, was den Kampf gegen das Virus nicht einfacher macht.

Experten sind nun aber in Alarmbereitschaft: Eine neue Virusvariante wurde in Südafrika entdeckt. Am Freitagmorgen wurde jene sogar schon in Israel bei einem Reiserückkehrer bestätigt. Mittlerweile wurden die ersten (Verdachts-)Fälle der sogenannten Omikron-Variante in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Tschechien nachgewiesen.

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"Nur Frage der Zeit"

Die Sorgen werden auch in Österreich größer. Noch am Freitag wurde ein Einreiseverbot aus den betroffenen Ländern im Süden Afrikas verhängt. Sogar eine eigens für Reiserückkehrer eingerichtete AGES-Hotline wurde ins Leben gerufen. Es gilt besondere Vorsicht, um eine etwaige Ausbreitung so gut es geht zu verhindern. 

Auch Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) zeigt sich angesichts der jüngsten Entwicklungen besorgt.

 "Die Berichte aus einer Reihe europäischer Staaten lassen keinen Zweifel daran, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Omikron-Variante auch in Österreich nachgewiesen werden wird."

Noch am Freitag hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die neue Variante als "besorgniserregend" eingestuft. "Während wir in Österreich mit den Auswirkungen der Delta-Variante kämpfen, lauert die nächste Gefahr schon um die Ecke. Wenn sich die ersten Einschätzungen von Experten bewahrheiten, wird Omikron unsere Bemühungen die Pandemie einzudämmen weiter erschweren.

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"Haben es in der Hand"

Wichtig sei ein gemeinsames Vorgehen, so der Kanzler: "Wir alle haben es aber in der Hand zusammen dagegen anzukämpfen, in dem wir uns so schnell wie möglich impfen lassen. Egal ob die erste, die zweite oder die notwendige dritte Auffrischungsimpfung: Bitte lassen Sie sich noch heute impfen oder vereinbaren Sie einen Termin. Die Impfungen sind sicher und schützen! Helfen Sie mit, die Ausbreitung einzudämmen, indem Sie sich und andere mit einer Impfung schützen."

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