Formel 1

Düstere Formel-1-Prognose, der Finanz-Kollaps droht

Die Formel 1 steht vor einer unsicheren Zukunft. Einige Teams können sich die letzten Saisonrennen womöglich nicht leisten.
Sebastian Klein
21.06.2022, 07:54

Die Teuerungswelle in Folge des Ukraine-Krieges trifft nicht nur Privatpersonen hart. Auch die Formel 1 hat unter den rapide steigenden Kosten für Energie, Transportkosten und Rohstoffe zu kämpfen.

Wie schlimm die Lage wirklich ist, wird nach und nach deutlich. Die Budgetgrenze von 141,2 Millionen US-Dollar, die jedes Team in der Saison 2022 maximal ausgeben darf, wird für viele Teams kaum einzuhalten sein.

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Verhärtete Fronten

Das Problem: Um die Budgetgrenze anzuheben, wäre ein einstimmiger Beschluss aller Teams nötig.

Wie schwierig das werden könnte, deutet sich aktuell aber schon bei der parallel tobenden Bouncing-Debatte an. Mercedes fordert von der FIA Regeländerungen, um die hüpfenden Autos in den Griff zu bekommen. Hauptargument: die Gesundheit der Fahrer. Die Konkurrenz, allen voran Red Bull, legt sich quer, wittert einen Versuch, das Performance-Defizit ausgleichen zu wollen.

Es ist sozusagen die Vorhut der viel größeren Zerreißprobe: des Budgetstreits.

Die gefährdetsten Teams sind ausgerechnet die "Großen". Allen voran Red Bull, Ferrari, Mercedes. Alfa Romeo, Alpine, Haas und Williams sollen hingegen auf der Bremse stehen, was eine Anhebung der Grenze betrifft.

Die Strafen bei Überschreitung der Budgetgrenze reichen von Punkteabzügen, Geldbußen bis hin zur Senkung des nächstjährigen Budgets.

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