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Duo behinderte Einsatz bei Asylheim-Brand: Haft

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:06

Zwei 21-Jährige sind am Montag zu unbedingten Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten sich während des vorsätzlich gelegten Brandes im sächsischen Bautzen im Februar gegen einen Platzverweis der Polizei gewehrt und so den Einsatz behindert. Zahlreiche Schaulustige hatten damals das Feuer verfolgt, bejubelt und abschätzige Bemerkungen über Flüchtlinge gemacht.

Zwei 21-Jährige sind am Montag zu unbedingten Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten sich während des im Februar gegen einen Platzverweis der Polizei gewehrt und so den Einsatz behindert. Zahlreiche Schaulustige hatten damals das Feuer verfolgt, bejubelt und abschätzige Bemerkungen über Flüchtlinge gemacht.

Ein Angeklagter wurde zu zweieinhalb, der andere zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Ein dritter Mann war nicht zum Prozess erschienen, auf ihn kommt ein gesondertes Verfahren zu. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl vor.

Die Strafen fielen ziemlich hoch aus, weil dem 21-Jährigen auch andere Delikte wie Diebstahl, Sachbeschädigung und Körperverletzung zur Last gelegt wurden. Ein Mann stand wegen 24, der zweite wegen elf Straftaten vor Gericht. Einer der Beschuldigten war wegen einer anderen Jugendstrafe noch auf Bewährung.

Das ehemalige Hotel in Bautzen, in dem Flüchtlinge Unterschlupf finden sollten, stand am 21. Februar in Flammen. Der Brand war vorsätzlich gelegt worden, von wem, ist bis heute nicht geklärt.

Als wäre die Tat nicht schon dreist genug gewesen, schockierten mehrer Schaulustige mit abfälligen Bemerkungen über Flüchtlinge ganz Deutschland. Die beiden Angeklagten weigerten sich gegen einen Platzverweis der Polizei.

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