Durchstich ausgetrocknet: Fische beinahe verendet

Die Feuerwehr pumpte in Kritzendorf, was das Zeug hält.
Die Feuerwehr pumpte in Kritzendorf, was das Zeug hält.Bild: Feuerwehr Kritzendorf
Der fast völlig ausgetrocknete Durchstich in Kritzendorf (Tulln) wäre beinahe zum Massengrab geworden.

Das war Rettung in letzter Sekunde! Weil die Donau aufgrund der extremen Hitze und Trockenheit derzeit Niedrigwasser führt, sind auch die kleineren Nebenarme und -flüsse nur unzureichend mit Wasser versorgt. Und das war jetzt für die Unterwasserwelt im Durchstich in Kritzendorf (einer Katastralgemeinde von Klosterneuburg im Bezirk Tulln) beinahe das Todesurteil.

Im ausgetrockneten Nebenarm der Donau zappelten tausende Fische in den letzten verbliebenen, aufgeheizten Pfützen.

Anrainer schlugen Alarm

Anrainer wurden auf das Tierleid aufmerksam, berichteten von der Situation auf Facebook, auch die Ortsvorstehung wurde informiert.

Nur kurze Zeit später rückte auch schon die Feuerwehr an. Stundenlang wurde Wasser in den Durchstich gepumpt, um die Tiere zu retten.

Gespräche mit den Behörden, das Flussbett so auszubaggern, dass mehr Wasser zufließt, laufen.



(nit)

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