Das Aniioki A9 Pro Max aus den USA sprengt alle gewohnten Grenzen im E-Bike-Bereich. Mit zwei Nabenmotoren und bis zu 7.000 Watt Spitzenleistung erreicht das Gefährt je nach Modell Geschwindigkeiten von 75 bis 97 km/h.
Der Akku fasst bis zu 5,04 Kilowattstunden, was dem Zweirad laut Hersteller über 300 Kilometer Reichweite bescheren soll. Allerdings bringt das E-Bike satte 85 Kilogramm auf die Waage - mit 4,8 Zoll breiten Reifen und drei Bremsscheiben.
Wie CHIP.de meldet, gibt es jedoch einen großen Haken: In Deutschland und Österreich darf das A9 nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden. Es fehlt jede Typgenehmigung für den Straßenverkehr.
Ein Pedelec gilt nur als Fahrrad, wenn der Motor maximal 250 Watt Dauerleistung hat und bis 25 km/h unterstützt. Das A9 hat dagegen einen Gasgriff, einen Tempomaten und fährt weit schneller als 45 km/h. Die Pedale machen es rechtlich nicht zum Fahrrad.
Für den legalen Betrieb bräuchte das Gefährt eine Einzelgenehmigung, Kfz-Haftpflichtversicherung, Kennzeichen und einen Motorradhelm. Ohne diese Papiere bleibt nur privates, nicht öffentlich zugängliches Gelände.