Österreich

Notbremsung: E-Bike trifft Fußgängerin am Kopf

Samstagabend überschlug sich in der Wiener Innenstadt ein E-Bike Fahrradfahrer (23) aufgrund einer Notbremsung und verletzte eine Fußgängerin (79).
Heute Redaktion
13.09.2021, 18:44

Am Samstagabend ist es in der Wiener Innenstadt, in der Nähe des Albertina-Museums (Augustinerstrasse 12), zu einem Unfall zwischen einem 23-jährigen E-Bike Fahrradfahrer und einer 79-jährigen Fußgängerin gekommen.

Laut Aussage des Fahrradfahrers musste er eine Notbremsung hinlegen, da die Frau angeblich ohne Vorwarnung auf die Straße gestiegen war. Dabei überschlug sich das Fahrrad. Das E-Bike wurde laut Polizei auf die Fußgängerin geschleudert, die nun mit einer schweren Kopfverletzung im Krankenhaus liegt.

Der Lenker sei nicht alkoholisiert gewesen und die lange Bremsspur an der Fahrbahn bestätige vorerst seine Theorie, so die Polizei. Ob es zu einer Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung komme oder nicht, werde von der Anwaltschaft erst nach Anhörung der Patientin entschieden.

Immer mehr Unfälle mit E-Bikes

Der immer größer werdende Trend der E-Bikes hat auch seine negativen Seiten: Je mehr E-Bikes im Umlauf sind, desto mehr Unfälle werden verzeichnet. In Österreich wurden alleine im Jahr 2017 120.000 E-Bikes verkauft. Tendenz steigend. Laut Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs ist Österreich, nach den Niederlanden und Belgien, das Land mit den höchsten Verkäufen von E-Bikes.

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E-Räder bieten sich als klimafreundliches und schnelles Fortbewegungsmittel im urbanen Verkehr an und wegen der steigenden Anzahl der E-Bikes – und der Unfälle – bietet der ÖAMTC für Mitglieder kostenlose E-Bike-Kurse an, in denen die Teilnehmer etwa trainieren, einhändig abzubiegen oder eine Vollbremsung zu vollführen.

(no)

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