Vapes unter Verdacht

E-Zigaretten laut Studie krebserregend

E-Zigaretten gelten als harmlos. Doch eine neue Studie kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Dampfen könnte Krebs auslösen.
Technik Heute
05.08.2026, 09:07
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E-Zigaretten, auch Vapes genannt, galten lange als harmlosere Variante zur klassischen Zigarette. Doch neue Forschungsergebnisse zeichnen ein anderes Bild: Eine 2026 veröffentlichte Studie stuft den Konsum von E-Zigaretten als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

Die Wissenschaftler werteten mehrere seit 2017 erschienene Untersuchungen aus. Das Ergebnis: E-Zigaretten erhöhen wohl das Risiko für Lungen- sowie Mundhöhlenkrebs.

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Wie chip.de berichtet, sieht auch der Krebsexperte Martin Widschwendter von der Universität Innsbruck die Entwicklung kritisch. Bis die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) E-Zigaretten offiziell als wahrscheinlich krebserregend einstuft, werde es aber noch dauern.

Auch Tabakerhitzer sind bedenklich

Nicht nur E-Zigaretten, auch Tabakerhitzer stehen unter Verdacht. Obwohl sie von Tabakkonzernen als "risikoreduzierte" Alternative beworben werden, setzen auch sie gesundheitsschädliche Stoffe frei - darunter Feinstaub, Teer und krebserregende Substanzen.

Ein Problem bei der Forschung: Viele Studienteilnehmer hatten neben E-Zigaretten auch herkömmliche Zigaretten geraucht - in manchen Untersuchungen bis zu 97 Prozent. Das erschwert die Zuordnung des Krebsrisikos.

Die vermeintlich sichere Alternative zur Zigarette ist damit alles andere als unbedenklich. Experten warnen: Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte am besten ganz auf Nikotin verzichten.

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