Nach Kritik von Uli Hoeneß

Schmeißt er hin? Max Eberl spricht Klartext

Um Max Eberl herrschte zuletzt viel Trubel. Neben Rücktritts-Gerüchten mischte sich auch Uli Hoeneß ein. Jetzt bezog Bayerns Sportvorstand Stellung.
Sport Heute
12.09.2025, 22:54
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Max Eberl hatte bei den Bayern zuletzt keinen leichten Stand. Er wurde für die, für viele Beobachter unzureichende, Transferpolitik der Münchner verantwortlich gemacht. Noch dazu hagelte es Kritik von Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Der Bayern-Patron kam eigentlich in den Sport1 -"Doppelpass", um seinem Sportvorstand den Rücken zu stärken.

Daraus wurde aber nichts. Der Ehrenpräsident legte wieder einmal einen denkwürdigen Auftritt hin und bezeichnete ihn unter anderem als "ziemlich empfindlich". Auf der Pressekonferenz vor dem Mainz-Spiel der Bayern wurde Eberl nun auf die Thematik angesprochen. Der 51-Jährige war um Diplomatie bemüht, sprach dann Klartext und bezog auch zu den Rücktritts-Gerüchten Stellung.

Auf die kritischen Aussagen von Hoeneß angesprochen, wollte Eberl zuerst nichts sagen: "Jetzt geht es für uns um Fußball und nichts anderes." Erst nach ein paar Minuten ließ sich der 51-Jährige zu einigen Aussagen hinreißen, beschrieb seine Gefühlslage: "Mein Herz ist hier, never ever habe ich daran gedacht, hier hinzuschmeißen." Weiter erklärte er: "Dafür habe ich viel zu viel vor. Ich möchte mit Bayern erfolgreich sein. Das ist das, wofür ich jeden Tag aufstehe."

Der 73-jährige Hoeneß hat ihm außerdem geraten, die Transfers früher über die Bühne zu bringen, obwohl Hoeneß zuvor noch betonte, dass es keine "Eberl-Transfers" gäbe, sondern nur Bayern-Transfers. Doch damit nicht genug: "Wir können nicht eingreifen, wenn wir das Gefühl haben, gewisse Dinge laufen nicht richtig."

Als "keine einfache Situation" beschrieb Eberl die Lage, die er seit seiner Ankunft vor 17 Monaten bei Bayern erlebt hat. Und: Dass Hoeneß ihn als "ziemlich empfindlich" bezeichnete, sieht Eberl offenbar nicht als Angriff: "Wir reden ja von 'empfindlich'. Da muss man erstmal das Wort definieren: Es heißt empfinden, heißt fühlen. Heißt: Für was bereit sein, für was kämpfen. Wenn du nicht fühlst, wenn du nur einen Job machst - wenn man das will, dann ist das sehr kalt. Ich glaube, die ganze Welt und unsere Gesellschaft ist sehr kalt und rücksichtslos."

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