Welt

Ebola-Angst: Zypern verbot AUA-Fluggast Einreise

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:12

Ein AUA-Passagier durfte wegen bestehenden Ebola-Verdachts nicht nach Zypern einreisen. Er stand auf einer US-Vorsorgeliste. Obwohl eine Infizierung ausgeschlossen werden konnte, musste er wieder zurück nach Wien-Schwechat fliegen.

Ein AUA-Sprecher bestätigte am Mittwoch einen Vorabbericht des Magazins "News". Der Airline-Sprecher ging von einem Missverständnis und einer Übervorsicht der Behörden in Zypern aus. Bei der AUA könne man nicht verstehen, dass der Passagier nicht einreisen durfte. Es habe zu keiner Zeit ein konkreter Ebola-Verdacht bestanden.
Der Fluggast wurde jedoch von US-Behörden nach einem Flug von Westafrika in die USA auf einer Vorsorgeliste geführt. Die AUA wurde darüber vor der Landung informiert und gebeten, den Mann in Larnaca auf einen möglichen Ebola-Verdacht untersuchen zu lassen. Das wäre laut der Fluglinie gar nicht notwendig gewesen. Auch ohne die negativ verlaufene Untersuchung auf Ebola hätte eine Infizierung bei dem Passagier aufgrund anderer Faktoren ausgeschlossen werden können.

AUA flog ihn zurück nach Österreich

In Zypern wurde dem Mann dennoch die Einreise verweigert. Da es keinen Verdacht auf Ebola gab, nahm die AUA den Passagier auf dem Retourflug wieder mit nach Österreich.

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