Jeder, der derzeit durch die Linzer City spaziert, kann dieses neue "Bauwerk" kaum übersehen. Direkt neben der Garage zum Passage an der Dametzstraße steht ein rund zwei Meter hohes Iglu aus Klimageräten.
Im Inneren des Kunstwerks wartet eine Sitzgelegenheit zum Pausieren. Wer darin in den zuletzt heißen Tagen die nötige Abkühlung sucht, ist aber fehl am Platz. Denn die Klimageräte sind freilich nicht angeschlossen. Gleich daneben ragen noch mehrere Kakteen aus dem Betonboden.
Wie "Heute"-Recherchen ergaben, handelt es sich hierbei um ein neues Projekt der Kunstuni an der dortigen "Kultur-Tankstelle". Unter dem Titel "Stories of critical changes" soll die Ausstellung dazu anregen, unsere Gegenwart zu überdenken.
Eine der zentralen Fragen dabei lautet: "Wie viel Energie brauchen wir um unsere Städte zu kühlen."
Die "Stories of critical change" sind ein Auftakt, ein Prolog zu einer Serie, die sich in der Kulturtankstelle bis Ende 2021 auf vielfältige Weise und mittels unterschiedlichster Formate mit dem Thema der Krise, der Mutation und einer veränderten Gegenwart auseinandersetzen wird, heißt es auf der Facebook-Seite des Veranstalters.