Ed Sheeran wird auf 100 Millionen Dollar verklagt

Mehrere Kläger behaupten, Sheerans Song "Thinking Out Loud" soll von Marvin Gayes Hit "Let's Get It On" abgekupfert sein.

Popstar Ed Sheeran hat's nicht leicht: Zuerst wurde sein geplantes Deutschland-Konzert von Düsseldorf nach Gelsenkirchen verlegt. Und jetzt hat er laut "Variety" auch noch eine Klage am Hals.

Der Vorwurf: Sheeran soll sich für seinen Hit "Thinking Out Loud" bei Marvin Gayes Song "Let's Get It On" (1972) bedient haben. Laut der Klageschrift soll der Song des britischen Superstars die gleiche Melodie, den gleichen Rhythmus, die gleichen Harmonien, das gleiche Tempo und den selben Hintergrundgesang wie der Gaye-Song haben.

Investmentbanker David Pullmann und eine Firma, die Anteile an Gayes Lied hat, verklagen den Briten auf insgesamt 100 Millionen Dollar. Sheeran hat sich zu der Klage noch nicht geäußert.

Muss Sheeran wirklich bis zu 100 Millionen zahlen?

Wenn der Fall vor einer Jury landet, könnte es für Sheeran schlecht ausgehen. Laut "Variety" entscheiden die Mitglieder oft nach Bauchgefühl, ob die Lieder ähnlich klingen oder nicht. Da "Thinking Out Loud" so erfolgreich war (2016 war der Song für einen Grammy nominiert), könnte es sein, dass der Superstar wirklich bis zu 100 Millionen Dollar zahlen muss.

Klage gegen Robin Thicke und Pharrell Williams

Sheeran ist nicht der Erste, der sich bei einem Marvin-Gaye-Song bedient haben soll. Vor einigen Jahren wurde Robin Thicke und Pharrell Williams vorgeworfen, ihr Song "Blurred Lines" sei von Gayes Lied "Got to Give it Up" abgekupfert. Sie mussten 5.3 Millionen Dollar an die Hinterbliebenen von Gaye zahlen.

"Let's Get It On" - Marvin Gaye

"Thinking Out Loud"- Ed Sheeran

(red/si)

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