Ed Sheeran hat seinen langjährigen Freund Macklemore von seiner US-Tour geschmissen. Der Grammy-Gewinner sollte eigentlich bei acht der zehn verbleibenden Konzerte als Vorprogramm auftreten.
Auslöser sollen die Aussagen des Rappers bei einem Konzert im MetLife Stadium im Bundesstaat New Jersey gewesen sein. Dort rief er erneut "Free Palestine" und nutzte seinen Auftritt vor Zehntausenden Menschen als politische Bühne.
Laut "Bild" hat der Veranstalter von Sheerans US-Tour, die Messina Touring Group, nun klare Konsequenzen gezogen: Die Eigentümer der Veranstaltungsorte würden für die kommenden Termine keine Konzerte mit Macklemore mehr zulassen.
Der Israeli-American Council hatte zuvor eine Petition gestartet und gefordert, den umstrittenen Künstler von der Tour auszuschließen. Unterstützung erhielt die Initiative unter anderem vom US-Milliardär Robert Kraft, Besitzer des Football-Teams der New England Patriots.
Macklemore selbst teilte auf Instagram mit, dass Sheeran ihn angerufen habe: "Ed ist mein Freund seit 13 Jahren. Mein Bruder. Er sagte mir, dass die Worte ‘Free Palestine‘ und das Bild der palästinensischen Flagge für viele Menschen verletzend gewesen seien."
Die beiden Musiker hätten laut Macklemore in den letzten Wochen mehrere schwierige Gespräche geführt, konnten ihre "grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten" aber nicht lösen. Sheeran selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.