Am Mittwoch gab die Band bekannt, dass der Musiker im Alter von 77 Jahren verstarb. Offenbar litt der Bassist an einer chronischen Lungenerkrankung.
Mit "Hotel California" ging er in die Musikgeschichte ein. Doch all der Ruhm wurde ihm zu viel. Bei der Gründung der Band wurde Randy Meisner noch der "süßeste Mann im Musikgeschäft" genannt. Und genau das sorgte dafür, dass er nicht weitermachen wollte.
Bei der wohl größten "Eagles"-Tour zögerte der Musiker, bekam Heimweh. Außerdem zierte er sich davor, vor Publikum zu singen – was natürlich auch zum Streit innerhalb der Band führte. Das sorgte letzten Endes dafür, dass Meisner 1977 seinen Ausstieg bekannt gab.
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Musik gab er aber nie auf. Er arbeitete weiter an einer Solo-Karriere und als Studio-Musiker. 1998 wurde er in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen.
Im Jahr 2016 dann der wohl tragischste Schicksalsschlag. Seine Ehefrau erschoss sich selbst – und zwar aus Versehen. Sie soll laut Polizei ein Gewehr aus einem Kasten hochgehoben haben, woraufhin ein anderer Gegenstand den Abzug betätigte.
Zunächst wurde Meisner des Mordes verdächtigt, im Anschluss forderten seine Kinder dann sogar die Vormundschaft.
Zuletzt kämpfte der Musiker gleich mit mehreren Krankheiten. So wurde bei ihm eine bipolare Störung diagnostiziert. Zudem kämpfte Meisner immer wieder mit seiner Alkoholsucht.
Im Netz verabschiedet sich die Band von ihrem Gründungsmitglied: "Randy war ein integraler Bestandteil der Eagles und maßgeblich am frühen Erfolg der Band beteiligt", heißt es in der Mitteilung. Auch die "stimmliche Bandbreite" des Bassisten sei erstaunlich gewesen.