Ehefrau ermordet, weil sie beim Sex "Bertl" rief

Der Angeklagte wurde nicht rechtskräftig verurteilt.
Der Angeklagte wurde nicht rechtskräftig verurteilt.Bild: picturedesk.com
Am Montag stand ein Pensionist in der Steiermark vor Gericht. Er soll seine Ehefrau erwürgt haben.

Fataler Schlusspunkt einer Alkoholiker-Ehe in der Steiermark: Am Montag stand in Leoben ein 68-Jähriger wegen Mordes vor den Geschworenen und bekannte gleich: "Ja, sicher bin ich schuldig!"

Der Tat im Juni 2017 war verhängnisvoller Sex vorangegangen: Die 46-jährige Ehefrau nannte Alois K. dabei "Bertl". So hieß aber ein Freund der Familie. Als dieser Bertl später anrief und die Frau ihn prompt besuchen wollte, sah der 68-Jährige rot: "Da stand ich auf und sagte: Du gehst nirgends mehr hin", so der Mann vor Gericht.

Er legte ihr die Hände um den Hals und soll das Opfer erwürgt haben. Die Frau sei auf einem Sessel gesessen, er habe sei mit beiden Händen gepackt und auf den Boden hinunter gedreht.

Dafür wurde er – nicht rechtskräftig – zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Unerklärt blieben weitere Verletzungen – Blutunterlaufungen im Gesicht und ein Schädelbruch. Der Angeklagte gab an, sich nicht mehr daran erinnern zu können: "Ich habe sie beim Hals erwischt..."

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(red)

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