Die Entscheidung der Geschworenen war am vergangenen Donnerstag am Wiener Landesgericht für viele äußerst überraschend gekommen.
Wie berichtet, hatte sich Jasmina M. einer Mordanklage stellen müssen. Doch beim Prozess zeichnete sich ein immer brutaleres Bild des Opfers ab. Laut der 38-Jährigen hatte ihr Mann gedroht, "ihr alle Knochen zu brechen". Sie habe sich "nur wehren wollen", als sie zustach.
Auch die beiden Kinder (13 und 19 Jahre alt) sagten aus, ihr Vater habe sie öfter "gewatscht" und "mit dem Gürtel geschlagen". Offenbar beeindruckten die Aussagen auch den Staatsanwalt. Nach dem Freispruch soll die 38-Jährige mit ihren Kindern aus der Tat-Wohnung ausgezogen sein. Juristisch ist der Fall nun abgeschlossen.