Ehepaar (87, 77) wurde 300 Meter mitgeschleift

Bei der Kollision eines Zugs der Raaberbahn mit einem Pkw wurden zwei Menschen getötet (11. August 2020)
Bei der Kollision eines Zugs der Raaberbahn mit einem Pkw wurden zwei Menschen getötet (11. August 2020)Thomas Lenger
Am Dienstag ereignete sich in Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) eine tödliche Kollision. Für ein betagtes Ehepaar kam jede Hilfe zu spät. 

Gegen 13 Uhr kollidierte zwischen den beiden Gemeinden Steinbrunn und Hornstein (Eisenstadt-Umgebung) ein Pkw mit einer Garnitur der ungarisch-österreischischern Raaberbahn AG, die beiden Pkw-Insassen starben. "Heute" berichtete. 

In einer Aussendung veröffentlichte die Polizei am frühen Dienstagabend die genaueren Umstände des folgenschweren Unfalls. Auch die Identitäten der beiden Opfer konnte geklärt werden. Am Steuer des Fahrzeugs saß ein 87-Jähriger, am Beifahrersitz dessen Gattin (77). 

Offenbar versuchte der Lenker den mittels Lichtanlage gesicherten Bahnübergang trotz leuchtenden Rotlichts zu überqueren. Der herannahende Zug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Pkw, den er in weiterer Folge merh als 300 Meter mitschleifte. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Fahrzeuginsassen feststellen.

Der Lokführer und die 40 im Zug befindlichen Fahrgäste blieben bei dem Unfall unverletzt. Nach Abschluss der Unfallerhebungen wurde die Bahnlinie um 15.55 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.

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