Ehepaar erschlich sich 22.000 Euro Sozialhilfe

Ein Ehepaar erschlich sich laut Polizei 22.000 Euro an Sozialleistungen.
Ein Ehepaar erschlich sich laut Polizei 22.000 Euro an Sozialleistungen.Istock
Jahrelang erschlich sich ein Ehepaar aus dem Mühlviertel Sozialleistungen in Höhe von 22.000 Euro. Bei den Behörden gaben sie an, getrennt zu leben.

Begonnen haben soll alles bereits im Juni 2016. Das Ehepaar (67, 62) aus dem Bezirk Rohrbach machte laut Polizei sowohl bei der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach als auch bei der BH Urfahr-Umgebung falsche Angaben, um sich Sozialleistungen zu erschleichen.  

Konkret sollen sie über ihre familieren Verhältnisse gelogen und den Beamten der Sozialhilfeabteilungen erklärt haben, sie würden getrennt von einander leben. 

Tatsächlich lebten der Pensionist und seine Gattin weiterhin bis 2018 in einer gemeinsamen Wohnung, ehe sie dann ins unter Mühlviertel (Bez. Urfahr-Umgebung) umzogen. Dort wohnten sie in zwei nebeneinanderliegenden Wohnungen, wie die Polizei in einer Aussendung berichtet. 

Bei Schwester angemeldet

Zudem mietete sich die Gattin laut der Polizei im Bezirk Rohrbach auch noch eine Haushälfte. Und ihr Ehemann soll sich dann fälschlicherweise bei seiner Schwester in Linz angemeldet, vorwiegend aber bei der 62-Jährigen aufgehalten haben. 

Ihr Vorteil durch die falschen Angaben bei den Behörden: eine Einstufung als Alleinlebende. Dadurch erhielten die beiden monatlich Zuschuss für Mindestsicherung beziehungsweise Sozialhilfe.

Im heurigen Sommer flog der Schwindel der Mühlviertler auf. In Summe erschlichen sich die beiden laut Polizei auf diese Weise 22.000 Euro. Sie warten nun auf ihren Prozess.

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