Ehepaar lebte im Ausland, kassierte über 25.000 €

Das Paar erschlich sich über 25.000 Euro.
Das Paar erschlich sich über 25.000 Euro.Bild: picturedesk.com/APA

Ein Ehepaar hat sich innerhalb von zwei Jahren über 25.000 Euro an Sozialleistungen erschlichen, obwohl es sich hauptsächlich im Ausland aufgehalten hatte.

In den Jahren 2017 bis 2019 erhielten ein 70-jähriger Kosovare, der auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, und seine 62-jährige Ehefrau aus dem Kosovo vom Staat eine monatliche Ausgleichszulage.

Allerdings lebte das Ehepaar nicht in Österreich, sondern befand sich laut Polizei "überwiegend" im Ausland. Dies meldeten die beiden aber nicht der Pensionsversicherungsanstalt.

Bezug eingestellt

Der Mann und seine Gattin bezogen somit die Ausgleichszulage unrechtmäßig. Innerhalb von zwei Jahren kassierten sie über 25.000 Euro zuviel an Sozialleistungen.

Der Bezug der Ausgleichszulage wurde von der PVA mit Jänner 2020 eingestellt. Das Ehepaar war und ist rechtmäßig in Klagenfurt polizeilich gemeldet.

Ausgleichszulage

Die Ausgleichszulage soll jede Pension, die ihren rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ein Mindesteinkommen sichern. Sie wird oft auch als "Mindestpension" bezeichnet.

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