Ehrenamtliche mit dem "Henri" Preis ausgezeichnet

Überreichung in St. Pölten: Theres Friewald-Hofbauer (Club NÖ), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Anna Neuninger (Gewinnerin der Kategorie Einzelpersonen) und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Dahinter: Josef Schmoll (Rotes Kreuz), Stefan Jauk (NÖ Versicherung), Veronika Haslinger (Raiffeisen Holding NÖ-Wien) und Leopold Rötzer (Rotes Kreuz) (jeweils v.l.n.r.).
Überreichung in St. Pölten: Theres Friewald-Hofbauer (Club NÖ), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Anna Neuninger (Gewinnerin der Kategorie Einzelpersonen) und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Dahinter: Josef Schmoll (Rotes Kreuz), Stefan Jauk (NÖ Versicherung), Veronika Haslinger (Raiffeisen Holding NÖ-Wien) und Leopold Rötzer (Rotes Kreuz) (jeweils v.l.n.r.).NLK Pfeiffer
NÖ ist das Land des Ehrenamtes: Die Ehrenamtlichen wurde bei der Preisverleihung des "Henri.Freiwilligenpreis 2020" vor den Vorhang geholt. 

Wie wichtig ehrenamtliche Helfer sind, zeigte die Coronakrise deutlicher denn je. Deshalb haben sich die Co-Veranstalter Rotes Kreuz und Club Niederösterreich im Frühjahr 2020 entschieden, zum dritten Mal den „Henri. Der Freiwilligenpreis“ in vier Kategorien zu vergeben.

Jury stellte Sieger schnell fest

Unter den 65 qualitätsvollen und vielfältigen Einreichungen konnte die Jury, bei der alle Partnerorganisationen, Sponsoren sowie Rotes Kreuz und Club Niederösterreich eine Stimme hatten, eindeutig die Sieger ermitteln. Über den Gewinn des "Henri" freuten sich: Anna Neuninger (Kategorie: Einzelpersonen), die Gemeinde Fels am Wagram (Kategorie: Gemeinden), das Benediktinerstift Melk (Kategorie: Unternehmen) und die Aktion „Jung hilft alt – Marathon der Landjugend Niederösterreich“ (Kategorie: Gruppen/Initiativen). Zusätzlich wurde ein eigens kreierter Sonderpreis posthum an Helga Longin vergeben, die mit ihrem unglaublichen Engagement geflüchtete Menschen im In- und Ausland nicht nur unterstützt, sondern für diese geradezu gekämpft hat.

Ehrenamtliche stemmten Coronakrise

Bei der feierlichen Überreichung im NÖ Landhaus in St. Pölten konnten sich die Gastgeber über zahlreiche Gäste freuen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) nahm ebenso teil wie Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), Abt Prälat Georg Wilfinger, Stift Melk, Vorstandsdirektor Stefan Jauk, Niederösterreichische Versicherung AG, Direktorin Veronika Haslinger, Raiffeisen-Holding NOE-Wien, sowie seitens des Roten Kreuzes Niederösterreich Präsident Josef Schmoll, Vizepräsident Leopold Rötzer, Landesrettungskommandant Werner Kraut und die Stellvertretende Landesgeschäftsführerin Andrea Winter und seitens des Club Niederösterreich Geschäftsführerin Theres Friewald-Hofbauer gemeinsam mit etlichen Vorstands- und Vollversammlungsmitgliedern.

Die Ehrenamtlichen hätten entscheidend dazu beigetragen, die Corona-Pandemie zu meistern, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Egal ob das Samariterbund, Freiwillige Feuerwehr, Hilfswerk, Volkshilfe oder wer auch immer ist, jeder und jede hat hier einen ganz großen Beitrag geleistet.“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem Präsidenten des Roten Kreuzes Josef Schmoll (li.) und dem Präsidenten des Samariterbundes Otto Pendl.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem Präsidenten des Roten Kreuzes Josef Schmoll (li.) und dem Präsidenten des Samariterbundes Otto Pendl.NLK

1,71 Millionen pro Jahr für Rotes Kreuz und ASBÖ

Neben dem "Henri" Preis gab es für Rotes Kreuz und ASBÖ eine weitere positive Nachricht: Aufbauend auf den im Vorjahr neu aufgesetzten Rettungsdienstvertrag beschloss die Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung unter Vorsitz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine Fördervereinbarung für die Jahre 2021 bis 2030. Für die Finanzierung der baulichen Herstellung von Rettungsdienststellen wird dem Roten Kreuz Niederösterreich und dem Arbeiter-Samariter-Bund Niederösterreich eine jährliche Förderung in der Gesamthöhe von bis zu 1,71 Millionen Euro gewährt.

Aufgeteilt wird das Geld wie folg: Das Rote Kreuz Niederösterreich erhält jährlich demnach eine Förderung in Höhe von maximal 1,5 Millionen Euro, der Arbeiter-Samariter-Bund Niederösterreich maximal 210.000 Euro pro Jahr.

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