Eigene Mutter in Tod gefahren: Bedingte Haftstrafe f...

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Eine Seniorin starb bei einem tragischen Unfall: Ihr Sohn hatte bei tiefstehender Sonne einen Bagger übersehen, krachte mit dem Pkw in die Schaufel. Jetzt musste er vor Gericht, das Urteil: 6 Monate bedingt.

"Ja, ich bekenne mich schuldig", sagte Alfred G. (64, Name geändert) beim Prozess wegen grob fahrlässiger Tötung und Körperverletzung am Mittwoch am Gericht Krems geknickt. Wegen eines wichtigen Spitalstermins waren der Angeklagte, seine Mutter (88) und die Gattin (59) im Citroen Richtung Horn unterwegs. Bei Altenburg war der Landwirt in einem Baustellenbereich zu schnell dran, der Pkw prallte frontal in einen acht Tonnen schweren Bagger.

Die Pensionistin starb, Alfred G. und seine Frau erlitten Knochenbrüche. Der Richter urteilte mit Augenmaß (Strafrahmen bis zu drei Jahre Haft): sechs Monate bedingt plus 720 Euro Geldbuße (nicht rechtskräftig). Gestraft ist der Waldviertler mit dem Tod der Mutter ohnedies genug.

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