Eigener Sohn chauffierte Vater zu Raub

Familientreffen auf der Anklagebank am Landesgericht Wr. Neustadt am Dienstag: Franz H. (54) wurde dabei zu 15 Jahren Haft verurteilt, sein Sohn kam mit zwölf Monaten bedingter Haft davon.

Selbst Richter Gerald Grafl schüttelte den Kopf. Kurz nach seiner Entlassung aus der Justizanstalt Garsten (OÖ) überfiel Franz H. im Jänner 2013 die Raika in Gießhübel (Mödling) – bereits vor 24 Jahren hatte er dasselbe Institut ausgeraubt. Franz H. spannte dabei Sohn Patrick H. als Fluchtwagenfahrer ein.

"Ich hüpfe nur schnell in die Bank, lass den Motor laufen", sagte Franz H. zu seinem Sprössling. Mit einer Tasche voll Geld (84.500 Euro) stieg Franz H. wieder ins Auto – erst da dämmerte es Patrick H. Im Vorfeld des Coups mit von der Partie: George H., der fürs Auskundschaften 5.000  bekam.

Die Urteile: 15 Jahre Haft für Franz H., zehn Jahre Haft für George H. (beide bekamen Strafverschärfung wegen Rückfalls) und zwölf Monate bedingt für Patrick H. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

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