Twitter: "Buchmörder" spaltet das Netz

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Ein Twitter-User teilte eine unkonventionelle Idee, um Bücher transportfähiger zu machen. Die Twitter-Gemeinde reagierte gespalten.

Ein Twitter-User postete seine ungewöhnliche Idee, die ihm den Transport seiner Bücher erleichterte und wollte wissen, ob andere das auch machten. Er schneidet seine Bücher in der Mitte durch.

Menschen, die weiterhin nicht auf E-Reader umsteigen möchten, diese als seelenlos empfinden und auf das Umschlagen einer Seite nicht verzichten wollen, kennen die Situation. Manche Wälzer der Literaturgeschichte sind so unhandlich, dass sie nicht einmal in die Handtasche passen und ein eigenes Gepäckstück benötigen würden - außer man teilt sie in der Mitte. Eine unkonventionelle Lösung, für die sich der Twitter-User nun sogar Anfeindungen einhandelte und eine hitzige Debatte auslöste. Der Clou: Das Posting stammt von einem Journalisten und Autoren.

"Gestern hat mich ein Kollege einen 'Buchmörder' genannt, weil ich dicke Bücher in der Hälfte teile, um sie tragbarer zu machen. Macht das noch jemand? Oder nur ich?"

Sein Post wurde mittlerweile über 8.500 Mal geteilt. Über 63.000 Menschen kommentierten ihn. Sogar die New Yorker Polizei wurde darauf aufmerksam: "Unsere Twitter-Algorithmen haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass ein Mord trendet. Natürlich sind wir dem nachgegangen. Das hier hatten wir nicht erwartet." Was für ein Kriminalfall.

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