Ein Drittel aller Musiker beendet wegen Corona Karriere

Was, wenn man sich den eigenen Beruf nicht mehr leisten kann?
Was, wenn man sich den eigenen Beruf nicht mehr leisten kann?Imago Images
Glaubt man einer neuen Studie, so bedeutet Corona für ein Drittel aller Berufsmusiker das Karriere-Aus.

Insbesondere das derzeitige Fehlen eines geregelten Einkommens sei demnach für viele Artists ein Grund, sich beruflich anderweitig zu orientieren. Durchgeführt wurde die Studie von der britischen Musician’s Union, die sich im Zuge der erschreckenden Ergebnisse mehr Unterstützung von der eigenen Regierung wünscht.

Staatliche Unterstützung maßgeblich

Der im April 2020 durchgeführten Umfrage zufolge ziehen 19 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder in Erwägung, ihre musikalischen Tätigkeiten niederzulegen, weil ihnen die notwendige Unterstützung von Seiten der Regierung fehle. So sei es ihnen aufgrund des anhaltenden Lockdowns schier unmöglich, sich finanziell über Wasser zu halten.

Drei Viertel des Tätigkeitsumfangs fallen weg

Weitere 34 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben ihre Corona-bedingten finanziellen Einbußen als Grund für eine potentielle berufliche Neuorientierung an. Rund die Hälfte der Gewerkschaftsmitglieder arbeite demnach bereits teilweise in anderen Berufsfeldern. Rund 70 Prozent gaben an, derzeit nur knapp einem Viertel ihrer ursprünglichen Tätigkeiten nachgehen zu können.

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