"Rauchverbot-Wirt" als neuer FPÖ-Landesrat

FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner (re.) stellte Wolfgang Klinger als neuen Landesrat vor.
FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner (re.) stellte Wolfgang Klinger als neuen Landesrat vor.Bild: fotokerschi.at
Nach dem nicht ganz freiwilligen Abgang von Elmar Podgorschek wird Wolfgang Klinger (60) neuer FPOÖ-Landesrat. Er sorgte schon einmal für Schlagzeilen. Warum, lesen Sie hier.
Elf Tage nach seinem 60er wurde der Bürgermeister von Gaspoltshofen (Bez. Grieskirchen) von LH-Stv. Manfred Haimbuchner als neuer Landesrat vorgestellt. Am Donnerstag soll er schon angelobt werden.

Die Neuaufstellung der FPÖ war notwendig, weil als Folge der Ibiza-Affäre rund um FPÖ-Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache auch in Oberösterreich die Koalition zwischen der ÖVP und der FPÖ auf der Kippe stand.

LH Thomas Stelzer (ÖVP) forderte von der FP den Rückzug von Elmar Podgorschek als Landesrat, die Freiheitlichen kamen dieser Forderung nun nach. Die Koalition bleibt vorerst bestehen.

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Mit Wolfgang Klinger folgt nun ein Mann, der schon seit 1991 in der FPÖ verankert ist. In seiner Heimatgemeinde Gaspoltshofen war er Ortsparteiobmann, Gemeinderat und seit 2003 ist er Bürgermeister der 3.600-Einwohner-Gemeinde.

Von 2009 bis 2016 war Klinger zudem im Oberösterreichischen Landtag, seit 29. Juni 2o16 im Nationalrat.

Der 60-jährige FPÖ-Politiker ist verheiratet und hat drei Kinder. Mit seiner Frau betreibt er das Gasthaus Klinger in Gaspoltshofen, das seit 115 Jahren in Familienbesitz ist.

Österreichweit bekannt wurde Klinger, als er 2018 in seinem Gasthaus ein Rauchverbot aussprach, zu einem Zeitpunkt, als die FPÖ das Verbot im Bund kippte.

In seiner Jugend war Klinger aktiver Judoka.

(gs)

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