Ein "gelber Tsunami" überschwemmt Wien

Der Leihradkonzern "oBike" hat Wien mit 800 Rädern überschwemmt. Problem: Man kann die gelben Esel abstellen, wo man will…

Leseranfrage zur angeblichen Flut von "oBikes" in Wien. Aufgabe: Sind die "gelben Drahtesel" wirklich überall wild verstreut anzufinden? Bingo! Ein territorial begrenzter Lokalaugenschein des "Heute"-Reporters zeigt: Viele Räder stehen wirklich an den absurdesten Stellen.

Innerhalb eines Grätzels an der Grenze Landstrasse und City finden wir ein gutes Dutzend abgestellter Räder und dokumentieren dies mit einem Foto von der jeweiligen Position und des Standplatzes. Tabus gibt es bei den "oBike"-Parkern keine: Gehbehindernd abgestellt auf Fußwegen oder aber einfach direkt als "Stolperpoller" vor einem Supermarkt.

Die Krux liegt im System

Das chinesische Start-Up-Unternehmen - erst vor drei Jahren in Peking gegründet – ist ein jener Anbieter, bei dem man die Räder an jedem beliebigen Platz in der Stadt abstellen und sich per Handy-App einfach ausloggen kann. Was naturgemäß oft zu spontanen Parkplatzideen führt.

Martin Blum, Fahrrad-Beauftragter der "Mobilitätsagentur Wien" hat in "Heute" schon vor Wochen angekündigt, dass man dem "Abstell-Wildwuchs" der Leihräder einschränken müsse. Bis jetzt ist noch nicht viel passiert, was sich angesichts des"Gelben Rad-Tsunami" bald ändern könnte…

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsWiener WohnenVerkehr

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