Ein Hoch auf das Mittagsschlaferl

Klingt paradox - soll aber laut Forschern tatsächlich so sein: Ein kurzes Mittagsschläfchen erhöht die Produktivität.

Wien – Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Durch Schläfrigkeit gehen in Europa jährlich 95 Millionen Arbeitstage verloren. Das Arbeitsunfall-Risiko steigt um 700 Prozent. Bei einem Viertel der Dienstnehmer geht das Arbeitspensum deutlich zurück, wenn sie müde sind.

Und: Österreichs Betrieben fallen durch müdes Personal jährlich vier Milliarden Euro an Mehrkosten an. Präsentiert wurden diese Zahlen im Mai 2011 vom oberösterreichischen Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.

Stichwort Powernapping

Hier kommt der Begriff „Powernapping“ ins Spiel. Ein kurzes Nickerchen steigert die Produktivität. Gemeint ist das gute alte „Mittagschlaferl“.

Denn: Experten empfehlen eine Ruhepause, wenn der Körper seines energetischen Tiefpunkt erreicht – was in der Regel zwischen 13 und 15 Uhr passiert. Danach sind die Mitarbeiter frischer – und auch der Feierabend kann genossen werden.

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