Ein Nacktaktivist "störte" Theaterpreis-Verleihung

Bild: GARAGE X

Erstmals wurden am Samstagabend die Preise für "Das unpolitischste Theaterprojekt Wiens" im Wiener Theater Garage X verliehen. Aufreger des Abends: Burgtheater-Schauspieler Fabian Krüger zog vor Ort blank.

Erstmals wurden am Samstagabend die Preise für "Das unpolitischste Theaterprojekt Wiens" im Wiener Theater Garage X verliehen. Aufreger des Abends: Burgtheater-Schauspieler Fabian Krüger zog vor Ort blank.

Krüger war in Vertretung von Matthias Hartman gekommen, denn "das schuldet man dem Respekt der Veranstaltung - Sandra Bullock geht ja schließlich auch zu den Razzies" und entschloss sich vor Ort spontan zu seinem Auftritt um auf die Verletzlichkeit von Künstler hinzuweisen, denn "auf Nackte schießt man nicht". Schon war der Schauspieler nackt und die Aufregung groß - denn der Auftritt des "Stör-Aktionisten" gehörte nicht zum Programm.

Bei der Gala, ein künstlerisch-ironischer Gegenentwurf zum Nestroypreis, handelte es sich um eine Aktion des Künstlers Julius Deutschbauer in Produktion der Garage X. Abseits der Aufregung über den Nackten wurde die Auszeichnung in sechs Kategorien vergeben. Preisträger unter anderem: Peter Turrini als "Größte politische Drama Queen", der wie alle Preisträger eine von Julius Deutschbauer designte Preisskulptur in Form einer Dornenkrone zugesprochen bekam.

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