"Ein neuer Hirscher wird so schnell nicht nachkommen"

Marcel Hirscher mit seiner Laura und Trainer Mike Pircher
Marcel Hirscher mit seiner Laura und Trainer Mike Pircherpicturedesk
Österreichs Sorgenkind im Ski-Weltcup ist der Riesentorlauf. Mit Mike Pircher und Papa Ferdinand hat das "Team Hirscher" nun das Ruder übernommen und soll die RTL-Herren zu neuen Erfolgen führen. Der ehemalige Hirscher-Trainer steigt aber auf die Euphoriebremse.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist voll überzeugt: "Ich erwarte da natürlich sehr viel. Sie haben einen Bonus. Den gilt es aber auch zu erfüllen."


"Ich sehe Perspektive mit den Jungs. Ich hoffe, dass Jüngere nachkommen und wir in mittlerer Zukunft was aufbauen können, um wieder ein schlagkräftiges RTL-Team zu haben. Gewiss ist, dass wir Geduld haben müssen. Wir müssen Vollgas geben und alles dem Erfolg unterordnen", sagt Pircher im Laola1-Interview.


Wunder kann Pircher keine vollbringen: "Ein neuer Hirscher wird so schnell nicht nachkommen. Man muss sich doch mit weniger Erfolgen, wie es sie etwa in der Zeit von Hermann Maier gegeben hat, zufrieden geben und sich auch wieder über Einzelerfolge freuen."


Das Erfolgsgeheimnis soll das "Team Hirscher" sein, wenn auch ohne Marcel: "Es freut mich, dass Ferdl das mitmacht - er müsste das ja nicht machen. Wir sind seit über zehn Jahren ein Gespann, da kennt man sich in- und auswendig. Es freut mich sehr, dass er dabei ist und sein Know How weitergibt. Ich glaube, jeder kann von ihm profitieren. Ich sehe ihn als vollwertigen Trainer. Wir haben mehrere Aufgabenbereiche, aber der Material-Sektor und andere Sachen wie die Technik gehören sicher zu Ferdls Bereich."


Ob auch der achtfache Gesamtweltcupsieger hin und wieder beim Training vorbeischauen wird? "Marcel ist natürlich jederzeit herzlich Willkommen. Umso öfter, desto besser!"

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