Ein Osterfeuer kostet dich heuer bis zu 3.600 Euro

Wie es aussieht, könnte es heuer in ganz Österreich kein einziges Osterfeuer geben. Immer mehr Länder verhängen gerade Verbote.

Gnadenlos wird heuer von den Bundesländern bei Osterfeuern durchgegriffen. Nicht nur, dass öffentliche Osterfeuer verboten werden, auch das private Entzünden eines Osterhaufens wird untersagt. Bisher haben Tirol, Salzburg, die Steiermark und nun auch das Burgenland die Osterfeuer unter strenge Strafen gestellt. Erwartet wird, dass auch die übrigen Bundesländer nachziehen.

Grund für das Verbot ist das Coronavirus, dass diese Brauchtumsfeuer wenn, dann allgemein zugänglich und öffentlich abzuhalten sind. Genau das ist aber durch die von der Regierung gesetzten Maßnahmen zur Bewältigung der Krise, die auch ein Versammlungsverbot sowie das Verbot des Aufhaltens an öffentlichen Orten beinhalten, nicht möglich.

Auch keine privaten Osterfeuer

Gestraft wird nach dem Corona-Gesetz, das Strafen bis zu 3.600 Euro vorsieht. Die Polizei hat auch bereits angekündigt, die Verbote streng zu kontrollieren. Zusätzlich kommt hinzu, dass es auf Privatgründen keine Osterfeuer geben soll. Der Grund: Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer und müssen öffentlich zugänglich sein, was im Fall von einem Feuer in einem Privatgarten nicht der Fall ist. Bedeutet: Private Osterfeuer sind ebenso verboten.

"Jedes Feuer bedeutet ein zusätzliches Brandrisiko und würde unsere Feuerwehrleute und Einsatzkräfte, die wir in diesen Tagen an anderen Stellen dringend benötigen, nur unnötig beanspruchen", appelliert etwa Burgenlands Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf: "Klar ist, dass Feuer auf privatem Grund keine Brauchtumsfeuer darstellen. Ich appelliere hier an die Bevölkerung geduldig zu bleiben und den Grünschnitt einstweilen im eigenen Garten zu lagern."

Gestraft werden übrigens nicht nur die Veranstalter eines Feuers, sondern auch die Besucher.

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