Auf dem Weg zu Gold schnitt der Deutsche Martin Nörl Olympiasieger Alessandro Hämmerle den Weg ab. Der Vorarlberger kam schwer zu Sturz. Hämmerle rappelte sich auf, fuhr als Vierter ins Ziel.
Die Jury untersuchte den Zwischenfall zwar, Nörl dürfe aber seine Silbermedaille behalten. Statt zumindest Bronze als Trostpreis ging Hämmerle leer aus.
Das Snowboard-Ass poltert gegen die Jury: "Es ist ein Witz! Das hat mit Sport nichts mehr zu tun!"
Im Ziel wurde offiziell Protest eingelegt, allerdings erfolglos: "Die Jury muss das sehen. Wenn ich da durchziehe, dann hau ich ihn raus. Aber so unsauber bin ich nicht. Wenn ich ihn da so rausdränge, würde ich es auch zugeben."
Hämmerle ärgert sich über seinen harten Crash: "Es war eine unfassbar gefährliche Situation, ich bin auf den Kopf gestürzt. Komplett unnötig, ich bin eh noch gut davongekommen."