Einbrecher attackierte Malermeister: Über 3 Jahre Haft

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privatDer Angeklagte mit Beamten und Anwalt vor Gericht.
Ein offenbar unbeirrbarer Einbrecher (56) war bei Coups zwei Mal ertappt worden. Der Rumäne griff zur Eisenstange oder rang die Opfer nieder.

Ein für die heimische Justiz alter Bekannter musste jetzt in Krems auf die Anklagebank: Der 56-jährige Mann aus Siebenbürgen war eine Art Profieinbrecher (Anm.: War seine Hauptbeschäftigung, aber besonderes Geschick zeigte er nicht). Der Osteuropäer war bereits 2013 in Korneuburg zu 2 1/2 Jahren Schmalz verdonnert worden, nach seiner Entlassung wurde er sofort wieder aktiv, kassierte in Deutschland ebenfalls 30 Monate Gefängnis wegen Einbruchdiebstahls. 

Konfrontation in Malerbetrieb

Kaum in Freiheit schlug er laut Anklage im April 2019 in einem Malerbetrieb im Bezirk Zwettl zu. An der Wohnungstür scheiterte der Osteuropäer noch, also drang er über die Geschäftstür ein, besprühte die Überwachungskamera mit Farbspray und durchwühlte die Räume nach Wertgegenständen.

Doch der Haus- und Firmenchef war durch den Lärm munter geworden, stellte den Kriminellen. Im Handgemenge teilte der Rumäne Schläge und Tritte aus, verletzte den Firmenboss leicht und konnte flüchten.

Angriff mit Brecheisen

Dann zog es den 56-Jährigen in den Süden Niederösterreichs, bei einem Einbruch in eine Bäckerei Anfang 2020 im Bezirk Wr. Neustadt wurde er von einem Angestellten erwischt, rieb mit einem Brecheisen auf und konnte erneut entkommen. 

Vor Gericht gab der Angeklagte nur die erwiesenen Fälle zu, alle anderen Delikte bestritt er, kassierte diesmal 3 1/2 Jahre Haft. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. 

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