Ein mutmaßliches Einbrecher-Duo durchbrach am Donnerstag eine Grenzkontrolle in Vorarlberg. Die anschließende Verfolgungsjagd forderte zwei Verletzte.
Eine Patrouille des Schweizer Grenzwachtkorps wollte am Donnerstagabend kurz nach 21 Uhr am Grenzübergang Montlingen (Kanton St. Gallen) ein aus Vorarlberg einreisendes Auto mit zwei Unbekannten kontrollieren. Doch dazu kam es nicht: Plötzlich beschleunigte das Fahrzeug und raste in Richtung Oberriet davon, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Freitagmorgen mitteilte.
Die Patrouille folgte dem flüchtenden Auto und konnten dieses sogar einholen. Bei einer Verzweigung riss der Verdächtige das Lenkrad herum und versuchte nach einer Verkehrsinsel in die Gegenrichtung zu flüchten.
Auto der Grenzwächter gerammt
Als die Grenzwächter dem Duo den Weg abschnitten, rammte das Fluchtauto den Patrouillenwagen und prallte gegen den Randstein auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo es auf dem Gehsteig zum Stillstand kam. Im Anschluss flüchteten zwei Männer getrennt voneinander in Richtung Rhein.
Die Kantonspolizei St. Gallen nahmen umgehend die Fahndung nach den flüchtigen Personen auf. Einer Patrouille fiel dabei eine männliche Person im Gebiet Lehen auf. Bei der Person handelt es sich um einen der flüchtigen Männer. Er wurde festgenommen.
Der 37-jährige Pole steht im Verdacht, Einbrüche begangen oder geplant zu haben. Gegen ihn und seinen nach wie vor flüchtigen Partner wird deswegen ermittelt. Beim Unfall wurden der 37-Jährige und ein 26-jähriger Grenzwächter leicht verletzt.
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(red/20 Minuten)