Verwunderung bei einer Wienerin (53) und einem Hausmeister im 10. Bezirk: Ein Slowake (28) hatte im März versucht, in die Wohnung der 53-Jährigen in Wien-Favoriten einzubrechen.
Doch der aufmerksame Hausmeister rief die Polizei, die Beamten konnten den Kriminellen festnehmen. An der Wohnungstür entstand Sachschaden.
Monatelang wartete das Einbruchsopfer auf die Einvernahme und fiel schließlich aus allen Wolken: Der Hausmeister hatte Mitte August einen Brief erhalten. Inhalt laut "erstaunlich.at": Das Verfahren sei gemäß § 192 StPO eingestellt worden.
Denn der Kriminelle hatte mehrere schwerere Straftaten begangen, somit würde der Einbruchsdiebstahlversuch gar nicht ins Gewicht fallen und wurde schließlich nur als Sachbeschädigung gewertet. Versicherungstechnisch könnte es theoretisch – es war ja kein Einbruch – Probleme geben...