Österreich

Einbrecher öffnete Kuvert mit Zentralmatura: 2 Jahre...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:45

Als im Mai ein Unbekannter in das Akademische Gymnasium in Salzburg eingebrochen war und ein Kuvert mit der Latein-Zentralmatura geöffnet hatte, war die Aufregung groß. Weil ein Schüler als Täter vermutet wurde, mussten für die Prüfung am nächsten Tag österreichweit die Prüfungsfragen getauscht werden. Nun stand jedoch ein 32-Jähriger in Salzburg vor Gericht: Er wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er Serieneinbrüche verübte, um seine Sucht zu finanzieren.

Als im Mai ein Unbekannter in das Akademische Gymnasium in Salzburg eingebrochen war und ein Kuvert : Er wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er Serieneinbrüche verübte, um seine Sucht zu finanzieren.

Das Urteil ist laut "ORF Salzburg" noch nicht rechtskräftig. Der 32-Jährige selbst war beim Prozess am Donnerstag voll geständig. Er gab an, bei den Einbrüchen in verschiedene Schulen Bargeld und Elektrogeräte gesucht zu haben, um seine Drogensucht zu finanzieren. Der Mann wurde 2014 aus der Haft entlassen und verübte bis zur erneuten Festnahme im Mai 2015 17 Einbrüche. Dern entstandenen Schaden will er zurückzahlen.

Der Fall sorgte für Schlagzeilen, da vor seiner Ausforschung ein Schüler als Täter vermutet wurde. Das Kuvert mit der Latein-Zentralmatura wurde am Prüfungstag geöffnet gefunden, die Prüfungsfragen lagen verstreut im geöffneten Tresor der Schule herum. Mit zweistündiger Verspätung konnte damals die Zentralmatura erst stattfinden, da die Prüfungsfragen getauscht werden mussten, die an 115 Schulen österreichweit ausgegeben wurden.

Der 32-Jährige gab an, davon erst aus den Medien erfahren zu haben, die Fragen selbst hätten ihn nicht interessiert und er habe dieses Chaos nicht verursachen wollen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen