Einbrecher wollte in Wien Wand von Juwelier aufstemmen

Landesgericht in Wien.
Landesgericht in Wien.Symbolbild: Picturedesk
Ein "Panzerknacker" wollte sich in Wien von einem Geschäft in das andere stemmen. Der Plan funktionierte nicht, beim zweiten Coup gab es fette Beute. 

Schon 2009 brach Anton O. (54) in ein Geschäft in der Kärntner Straße in der Wiener City ein. Er stemmte die Wand zu einem benachbarten Juwelier auf. Ein Wandsensor reagierte auf die illegalen Stemmarbeiten. Der Alarm ging los, der Rumäne flüchtete ohne Beute.

Schmuck um 300.000 Euro erbeutet

Bei einem Juwelier-Einbruch am Graben in der Wiener City hatte er zwei Monate später mehr Glück: Der Verdächtige hebelte laut Anklage mit einer Eisenstange einen Rollbalken zum Eingang eines Juwelier-Shops auf. Dann durchschnitt er mit einer Akkusäge die Sperrriegel der Eingangstür, stahl aus einer Glasvitrine Schmuckstücke im Gesamtwert von 300.000 Euro. Die Eisenstange hatte er bei einem Punschstand gebunkert gehabt. Das Tatwerkzeug ließ er dann am Tatort liegen. 

Anwältin Viktoria Bernt
Anwältin Viktoria BerntPrivat

DNA-Spuren lösten Fall

An den gefundenen Werkzeugen, an einem Rucksack und auch am Brecheisen, das eben am Graben zurückgelassen wurde, konnten DNA-Spuren des Angeklagten gesichert werden. Der Mann tauchte im Ausland unter – im Sommer wurde er gefasst. Urteil gestern am Landesgericht: Anton O. (54), gut verteidigt von Anwältin Viktoria Bernt,  erhielt zwei Jahre Haft – bereits rechtskräftig!

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