Schule als Tatort. Über eine Hintertür beim Turnsaal haben sich der oder die Täter offenbar Zutritt zur Informatik-Mittelschule Steyregg (Bezirk Urfahr-Umgebung) verschafft.
Im Gebäude selbst wurden vier Türen gewaltsam aufgebrochen. Nach den Semesterferien (in Oberösterreich war die vergangene Woche frei) hat der Hausmeister im Inneren eine Spur der Verwüstung entdeckt. Gerhard Hintringer, der Bürgermeister von Steyregg (SPÖ), schildert im Gespräch mit "Heute" den Vorfall.
"Wir haben am Gang Bewegungsmelder, die haben sie einfach runtergehauen. Die Decke ist aber recht hoch, also die kleinen Burschen werden das nicht gewesen sein", so Hintringer. Aus seiner Sicht spricht das gegen Schülerinnen oder Schüler der Schule als Täter. "Aber das muss die Polizei klären, sie ermittelt bereits."
Im Sekretariat wurde außerdem eine Handkasse mit einem dreistelligen Betrag gestohlen. Münzrollen mit weiterem Geld, die dort gelegen sind, dürften die Einbrecher übersehen haben, so der Bürgermeister.
Wie hoch der Gesamtschaden durch den Einbruch und den Vandalismus wirklich ist, kann derzeit noch niemand sagen. Der Sachschaden sei jedenfalls viel höher als der Wert des gestohlenen Geldes.
Trotz der Verwüstungen hat der Unterricht am Montag nach den Ferien wie geplant starten können. Die Polizei ermittelt, um den oder die Täter zu schnappen.
Auch in den Mittelschulen in Bad Zell und Tragwein im Bezirk Freistadt kam es zu ganz ähnlichen Einbrüchen. Dabei zeigt sich ein klares Muster: In allen drei Schulen wurden die Türen mit einer Brechstange gewaltsam aufgebrochen. Anschließend dürften die Täter gezielt nach Bargeld gesucht haben.