Ein Mobilfunkunternehmen erstattete Anzeige, nachdem bei einer internen Prüfung aufgefallen war, dass zwischen Jänner 2020 und März 2022 insgesamt mehr als 1.000 Handys gestohlen und veruntreut worden waren. Das Landeskriminalamt Wien konnte einen Angestellten als mutmaßlichen Täter ausforschen und festnehmen. Der 43-Jährige soll im Zuge seiner Tätigkeit als Großkundenbetreuer eine Vielzahl an fingierten Lieferungen getätigt haben. Diverse Abnehmer verkauften die Elektrogeräte in Handyshops weiter. Es entstand ein Schaden von rund einer Million Euro.
Aufgrund der akribischen Ermittlungsarbeiten und der umfangreichen Beweise zeigte sich der Täter während seiner Vernehmung völlig geständig. Er gab an, mit dem erbeuteten Geld seine massive Spielsucht zu finanzieren.