Schwere Nachwehen

"Einfach gehandelt" – Bewohner überwältigt Einbrecher

Obwohl der 70-jährige Steirer den Einbrecher überwältigte, hinterließ der Vorfall schwere Folgen.

Newsdesk Heute
"Einfach gehandelt" – Bewohner überwältigt Einbrecher
Die Polizei nahm den Verdächtigen schließlich in Gewahrsam. (Symbolbild)
Getty Images

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereigneten sich in Weiz (Steiermark) wüste Szenen – "Heute" berichtete. Gegen 1 Uhr wurden der 70-jährige Hausbewohner und seine 58-jährige Lebensgefährtin von Geräuschen im Wohnzimmer geweckt. Tatsächlich machte sich dort gerade ein Einbrecher ans Werk.

Der 23-jährige Tatverdächtige nahm eine an der Wand befestigte Dekorationswaffe und bedrohte das Opfer. Da der 70-Jährige wusste, dass die Waffe nicht funktionstauglich war, überwältigte er den Tatverdächtigen mithilfe eines Untermieters und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

"Finde keinen Schlaf mehr"

Der Vorfall hinterließ beim Einbruchsopfer aber schwere Spuren. Er erlitt bei dem Gerangel Platz- und Schnittwunden, von den psychischen Folgen gar nicht zu reden. "Da war kein rationaler Gedanke, ich habe einfach gehandelt", erzählt er in der ORF2-Sendung "Thema" (Ausstrahlung am Montag um 21.10 Uhr).

Mehr noch: "Seitdem finde ich keinen Schlaf mehr." In der Sendung wird deswegen der Frage nachgegangen, wie man ein solches Ereignis verarbeiten und sich davor schützen kann. Außerdem schildert der Steirer die dramatischen Minuten aus erster Hand.

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    Leserreporter

    Auf den Punkt gebracht

    • Ein 70-jähriger Mann und seine 58-jährige Lebensgefährtin wurden in Weiz, Steiermark, von einem Einbrecher überrascht
    • Der Mann überwältigte den 23-jährigen Einbrecher mit einer nicht funktionstüchtigen Dekorationswaffe, erlitt dabei jedoch Verletzungen und leidet seither unter schweren psychischen Folgen
    • Die Sendung "Thema" auf ORF2 widmet sich der Frage, wie man ein solches Ereignis verarbeiten und sich davor schützen kann
    red
    Akt.
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