"Einfach surreal!" Tränen bei Bronze-Held Weißhaidinger

Lukas Weißhaidinger
Lukas Weißhaidingerpicturedesk.com
Lukas Weißhaidinger hat sich seinen Medaillen-Traum erfüllt. Nach seiner Bronze-Medaille kämpfte der 146-Kilo-Mann mit den Tränen.

67,07 Meter haben österreichische Sportgeschichte geschrieben - Weißhaidinger holte sich in einem Herzschlag-Finale Bronze im Diskuswerfen. Es war die erste Olympische Leichtathletik-Medaille eines rot-weiß-roten Athleten.

Der 29-Jährige kämpfte, um die richtigen Worte zu finden: "Ja, es ist schön, ich musste an meine Anfänge zurückdenken, es war so ein langer Weg. Ich kann nicht beantworten, was da alles über einen hereinbricht. Es ist surreal."

Es war spannend bis zum Schluss, fünf Zentimeter waren diesmal auf der Seite des Oberösterreichers: "Es war wirklich scheiße! Wer schon glaubt, dass die Quali nervenaufreibend war, der hat noch nie ein Finale gesehen. Es war so unendlich knapp, ich jammere sicher nicht einer Silbermedaille hinterher."

"Mit den Fragen hört's nicht auf?", wollte Weißhaidinger das ORF-Interview schon unterbrechen und seinen Triumph in Ruhe genießen.

Der Diskus-Held raffte sich noch einmal zu einer Antwort auf: "Ich habe ein tolles Team, bei dem ich mich bedanken will. Sie machen mich immer wieder fit, haben immer einen Spaß auf den Lippen. Danke an meine Familie und meine Freundin, die das alles mitgemacht haben. Ich freue mich, dass ich übermorgen schon heimfliegen darf, dann können wir endlich feiern."

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